Beratungskonzept der Burgdorfschule Neidenstein

 „Die gemeinsame Verantwortung der Eltern und der Schule für die Erziehung und die Bildung der Jugend fordert die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Erziehungsträger.“ (Schulgesetz BW, § 55).

  • In jedem Schulhalbjahr findet mindestens eine Klassenpflegschaftssitzung (Elternabend) statt, in der die Eltern über Angelegenheiten der Klasse informiert, sowie klasseninterne Fragen und Probleme besprochen werden und Eltern und Lehrkräfte sich austauschen können.
  • Alle Lehrkräfte bieten eine Sprechstunde nach Vereinbarung an. Eltern können jederzeit über das Hausaufgabenheft, telefonisch (über die Schule) oder per Mail Kontakt aufnehmen. Auch von Lehrkräfteseite wird bei Bedarf der Kontakt zu den Eltern hergestellt. 
  • Die Schule führt Diagnoseverfahren zur Früherkennung von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten bzw. Rechenschwächen durch und informiert bei Bedarf die Eltern. 
  • Treten gravierende Lern- oder Verhaltensprobleme auf, können die Eltern einen Antrag auf Unterstützung durch eine Kooperationslehrkraft eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums stellen. 
  • Weitere Institutionen, die zur Beratung von Eltern herangezogen werden können sind u.a. die Beratungslehrkraft, die schulpsychologische Beratungsstelle, die Fachberater/innen des Schulamtes, niedergelassene Fachärzte, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Heidelberg, Kinderzentrum Mosbach, …
  • Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten empfehlen die Lehrkräfte den Besuch von entsprechenden Einrichtungen oder Ärzten, z.B. Augenarzt, Logopädie, Ergotherapie, …      

Beratung während der einzelnen Schuljahre

Vor Schuleintritt:

  • Kooperation mit den Kindergärten: Die Kooperationslehrkraft und die Schulleitung lernen die Kindergartenkinder kennen und können so frühzeitig auf Auffälligkeiten reagieren und in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen die Eltern beraten.
  • Vor Beginn der Kooperation Kindergarten-Grundschule findet ein Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler in der Schule statt. Hier lernen sie die Besonderheiten der Schule kennen und werden über die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart informiert. Sie erhalten auch Hinweise, wie sie ihr Kind gut auf die Schule vorbereiten können.
  • Schulanmeldung: Die Eltern melden ihre Kinder persönlich in der Schule an.
  • Vor der Einschulung findet ein erster Elternabend statt: Die Lehrkräfte stellen sich und die verwendeten Lehrwerke vor, organisatorische Abläufe werden geklärt und der Beantwortung von Elternfragen wird genügend Zeit eingeräumt. Die Eltern erhalten im Juli eine Materialliste.

Alle Klassen:

  • Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres führen die in Deutsch und Mathe unterrichtenden Lehrkräfte ein Lernentwicklungsgespräch mit Eltern und Kindern durch, bei dem sich die Gesprächspartner über die Bereiche Verhalten, Arbeiten und Lernen austauschen. Zur Vorbereitung erhalten Eltern und Kinder einen Selbsteinschätzungsbogen. Zu dem Gespräch gibt es ein Protokoll und es wird gemeinsam eine Zielvereinbarung festgehalten. 

3.Klasse:

  • In Klasse 3 werden die VERA – Vergleichsarbeiten durchgeführt. Die Eltern erhalten persönliche Elternbriefe, in denen ihnen mitgeteilt wird, wie ihr Kind abgeschnitten hat. In einem Elternabend werden die Ergebnisse der Klasse erläutert. Wenn die Eltern es wünschen, wird ein individuelles Gespräch, z.B. über einen Förderplan, angeboten.

4.Klasse:

  • Im Herbst findet ein Elternabend in der Brunnenregion für alle Eltern von Viertklässlern statt, an dem sich weiterführende Schulen präsentieren und ihre Anforderungsprofile vorstellen.
  • Im Januar sind die Informations- und Beratungsgespräche zur Grundschulempfehlung terminiert. Basis dieser Beratungsgespräche ist die Würdigung aller vom Kind erbrachten Leistungen auf der Grundlage differenzierter, kontinuierlicher Beobachtungen über die gesamte Lern- und Leistungsentwicklung, das Lern – und Arbeitsverhalten, die Stärken und Lernpräferenzen und das Entwicklungspotential.

Jederzeit stehen die Lehrkräfte den Eltern zur Beratung und Information zur Verfügung. Termine können persönlich, schriftlich oder telefonisch vereinbart werden.